Heute, Montag, 23.8.

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markus
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Re: Heute, Montag, 23.8.

#61 Beitrag von markus » 30. Aug 2010, 11:47

Haha, mach ihn doch nicht bekloppt, das hat bei mir schon nicht geklappt...

;-))

Rolf Dernen
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Re: Heute, Montag, 23.8.

#62 Beitrag von Rolf Dernen » 30. Aug 2010, 12:19

markus hat geschrieben:Haha, mach ihn doch nicht bekloppt, das hat bei mir schon nicht geklappt...

;-))
Doch, hat es. Du hast es nur selbst noch nicht gemerkt. ;-))))

Rüdiger

Re: Heute, Montag, 23.8.

#63 Beitrag von Rüdiger » 30. Aug 2010, 12:22

Wie schrieb doch Thomas Math,
Wenn ich dir ein Bier anbiete,Du daran Gefallen findest und dann spaeter dem Suff verfaellst ist das dann meine Schuld ?
;-)

(Ich spüre übrigens den Verschiebungsbeauftragten. Jetzt kommt er. Und verschiebt uns in bzw. gibt uns den Rest.)

:-)

markus
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Re: Heute, Montag, 23.8.

#64 Beitrag von markus » 30. Aug 2010, 12:35

Rolf Dernen hat geschrieben:
markus hat geschrieben:Haha, mach ihn doch nicht bekloppt, das hat bei mir schon nicht geklappt...

;-))
Doch, hat es. Du hast es nur selbst noch nicht gemerkt. ;-))))
*linke Augenbraue hoch ziehe*

Das jetzt nicht gelesen habe.

;-)

markus
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Re: Heute, Montag, 23.8.

#65 Beitrag von markus » 30. Aug 2010, 12:38

Rüdiger hat geschrieben:
(Ich spüre übrigens den Verschiebungsbeauftragten. Jetzt kommt er. Und verschiebt uns in bzw. gibt uns den Rest.)

:-)
Der war früher Rangierer am Verschubbahnhof;-)

Vermisse eh einen Thread, der mit dem Engländer und mit Clint Eastwood und Chuck Conners.

Übrigens kann man es so sehen, daß dieser Thread seit dem 24.8. sein Thema verfehlt, ob man will oder nicht;-)

Methuselah
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Re: Heute, Montag, 23.8.

#66 Beitrag von Methuselah » 30. Aug 2010, 13:13

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt wieder eins drauf krieg aufs freche Mündchen, möchte ich jetzt doch noch meinen Senf dazugeben (hab extra drüber geschlafen – aber dieser Satz regt mich jetzt immer noch auf)

"Ich lachte ,weil die Erschliessung des Westens ungleich differenzierter war als mit den negative besetztem Wort Imperialismus ausgedrueckt.
Wie waers denn mit Zivilsation des Westens ?Von Voelkermord kann keine Rede sein.
Viel mehr Wilde starben an Krankheiten und Trunksucht als an den Kugeln der US-Kavallerie."

Es geht ja nicht nur darum, dass der „weiße Mann“ den sogenannten „Wilden“ ihr Land weggenommen hat – damit hätten sie leben können. Sie haben sich ja auch gegenseitig bekriegt und Pferde und Frauen geklaut, aber sie haben sich gegenseitig nie ihrer Würde beraubt. Und das hat der „zivilisierte“ Weiße mit einer Zielstrebigkeit getan, dass es einem den Magen rumdreht. Er hat den Indianern alles genommen, was dieses Volk einstmals ausgemacht hat: ihr Land, ihre Ernährungsgrundlage, ihre Gesundheit, ihren Stolz, ihre Würde, ihre Religion ……sogar ihre Haare – er hat sie ihrer Seele beraubt - welch Arroganz !!! Und dann hat man sie in Ghettos (sprich Reservate) gepfercht und sie im wahrsten Sinne des Wortes vertrocknen lassen – und ich möchte den zivilisierten Menschen sehen, der unter diesen Umständen nicht zum Säufer wird. Ein bisschen was vom Lebensmotto der „Wilden“ (wir sind auf der Welt um glücklich zu sein) würde unserer heutigen Gesellschaft ganz gut tun. Bei uns geht es doch nur noch ums Ego und nicht mehr um unsere Seele.
Howgh --- Charlotte
PS: Den „Schwarzen Falken“ liebe ich übrigens auch sehr. Ein toller Western über einen in sich selbst zerrissenen, verbitterten Outlaw und Indianerhasser (like Old Wabble – um wieder zu Karl May zurückzukommen), der am Schluss doch über seinen Schatten springt …….“wir gehen nach Hause, Debbie“ *schneuz*
nochmal PS: den Thread mit Clinster und Chuck Conners hab ich auch schon vermißt ;o))

Rüdiger

Re: Heute, Montag, 23.8.

#67 Beitrag von Rüdiger » 30. Aug 2010, 13:19

Methuselah hat geschrieben:like Old Wabble
Einspruch. Der Mann in dem Film ist verblendet, Old Wabble ist verdorben. Das ist ein Unterschied.

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Re: Heute, Montag, 23.8.

#68 Beitrag von Methuselah » 30. Aug 2010, 13:44

Rüdiger hat geschrieben:
Methuselah hat geschrieben:like Old Wabble
Einspruch. Der Mann in dem Film ist verblendet, Old Wabble ist verdorben. Das ist ein Unterschied.
Einspruch stattgegeben - wobei sich das "like OW" nur auf das Wort Indianerhasser bezog.

Aber mir war schon klar, dass wieder jemand ein Haar in der Suppe findet ;o))

Rüdiger

Re: Heute, Montag, 23.8.

#69 Beitrag von Rüdiger » 30. Aug 2010, 13:46

Methuselah hat geschrieben: wobei sich das "like OW" nur auf das Wort Indianerhasser bezog.
Ach so. Dann ist auch kein 'Haar in der Suppe'. (Bleiben wir mmer schön präzis' ...)

;-)

IDDOC
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Re: Heute, Montag, 23.8.

#70 Beitrag von IDDOC » 30. Aug 2010, 15:51

Methuselah hat geschrieben:Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt wieder eins drauf krieg aufs freche Mündchen, möchte ich jetzt doch noch meinen Senf dazugeben (hab extra drüber geschlafen – aber dieser Satz regt mich jetzt immer noch auf)

"Ich lachte ,weil die Erschliessung des Westens ungleich differenzierter war als mit den negative besetztem Wort Imperialismus ausgedrueckt.
Wie waers denn mit Zivilsation des Westens ?Von Voelkermord kann keine Rede sein.
Viel mehr Wilde starben an Krankheiten und Trunksucht als an den Kugeln der US-Kavallerie."

Es geht ja nicht nur darum, dass der „weiße Mann“ den sogenannten „Wilden“ ihr Land weggenommen hat – damit hätten sie leben können. Sie haben sich ja auch gegenseitig bekriegt und Pferde und Frauen geklaut, aber sie haben sich gegenseitig nie ihrer Würde beraubt. Und das hat der „zivilisierte“ Weiße mit einer Zielstrebigkeit getan, dass es einem den Magen rumdreht. Er hat den Indianern alles genommen, was dieses Volk einstmals ausgemacht hat: ihr Land, ihre Ernährungsgrundlage, ihre Gesundheit, ihren Stolz, ihre Würde, ihre Religion ……sogar ihre Haare – er hat sie ihrer Seele beraubt - welch Arroganz !!! Und dann hat man sie in Ghettos (sprich Reservate) gepfercht und sie im wahrsten Sinne des Wortes vertrocknen lassen – und ich möchte den zivilisierten Menschen sehen, der unter diesen Umständen nicht zum Säufer wird. Ein bisschen was vom Lebensmotto der „Wilden“ (wir sind auf der Welt um glücklich zu sein) würde unserer heutigen Gesellschaft ganz gut tun. Bei uns geht es doch nur noch ums Ego und nicht mehr um unsere Seele.
Howgh --- Charlotte
PS: Den „Schwarzen Falken“ liebe ich übrigens auch sehr. Ein toller Western über einen in sich selbst zerrissenen, verbitterten Outlaw und Indianerhasser (like Old Wabble – um wieder zu Karl May zurückzukommen), der am Schluss doch über seinen Schatten springt …….“wir gehen nach Hause, Debbie“ *schneuz*
nochmal PS: den Thread mit Clinster und Chuck Conners hab ich auch schon vermißt ;o))
Jetzt kommen wir doch bitte zurueck vom ach so edlen wilden Trip und sehen die Realitatet,
Praerie ist oft gutes Ackerbauund Weideland da war kein Platz fuer ein paar Bueffel jagende Wilde.In welchem Land kann eine Steinzeitkultur neben einer industrialisierten Welt existieren.
Natuerlich waren Reservate fuer Indiander nicht zwingend sie haetten sich auch anpassen koennen.
Reservate wurden zuerst eingerichtet um sie vor auesseren Einflussen zu schuetzen,was natuerlich nie funktionierte oder funktionieren konnte.
Dieses Gerede vom Land der Indianer ist doch Unsinn,es gehoerte Ihnen nicht und sie konnten zumindest was die Praerieindianer angeht (Die zivilisierten Nationen der Ostkueste sind nicht gemeint)nichts damit anfangen.
Den einzigen Technologiesprung den diese wilden Horden je machten war die Zaehmung des Pferdes und das kam bekanntlich aus Europa.

Noch was zu der Inflation des Wortes Voelkermord,das bedeutet das ein Volk gezielt ausgerottet wird ,aus welchen Gruenden auch immer.Indianer unterlagen einer hoeheren Zivilisation, verloren Kriege ,das kam in der Geschichte immer wieder vor aber ein planmaessiger Voelkermord war das nicht.
Die meisten starben wie gesagt auch nicht an den Folgen der Indianerkriege sondern an Krankheit.
Auch gibt es heute mehr Indianer als damals,was man von den Juden Osteuropas nicht sagen kann.
Heute stellen die ach so stolzen ehemaligen Praerieindianer viele Saeufer,Geschlechtskranke und Welfareempfaenger.
Vielleicht sollte man ihnen anbieten sie nach D. zu schicken, als Wiedergutmachung sozusagen.

Rüdiger

Re: Heute, Montag, 23.8.

#71 Beitrag von Rüdiger » 30. Aug 2010, 16:18

IDDOC hat geschrieben:
Reservate wurden zuerst eingerichtet um sie vor auesseren Einflussen zu schuetzen
:-)
IDDOC hat geschrieben:
Voelkermord,das bedeutet das ein Volk gezielt ausgerottet wird ,aus welchen Gruenden auch immer.Indianer unterlagen einer hoeheren Zivilisation, verloren Kriege ,das kam in der Geschichte immer wieder vor aber ein planmaessiger Voelkermord war das nicht.
Noch einmal: zahlreiche Quellen sehen das anders ... siehe auch Zitat Karl Mays aus Winnetou I auf der dritten Seite dieses Threads, da steht schon fast alles Wesentliche drin ... wir drehen uns im Kreis.

IDDOC
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Re: Heute, Montag, 23.8.

#72 Beitrag von IDDOC » 30. Aug 2010, 22:26

May als Primaerquelle zur amerikanischen Geschichte ist ja wohl ein Witz.

Rüdiger

Re: Heute, Montag, 23.8.

#73 Beitrag von Rüdiger » 30. Aug 2010, 22:44

Kommt darauf an was da jeweils steht ... die genannte Stelle erscheint mir zutreffend.

IDDOC
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Re: Heute, Montag, 23.8.

#74 Beitrag von IDDOC » 30. Aug 2010, 23:05

Rüdiger hat geschrieben:Kommt darauf an was da jeweils steht ... die genannte Stelle erscheint mir zutreffend.
Nein,das ist romatisierendes Geschwaetz eines Ignoranten der nie einen Indianer sah und sich ausgerechnet die primitiven verbrecherischen Apachen als Helden seiner Erzaehlungen aussuchte.

Rüdiger

Re: Heute, Montag, 23.8.

#75 Beitrag von Rüdiger » 31. Aug 2010, 00:15

Wer's sagt ist es selber, spricht Kindermund (tut bekanntlich gelegentlich Wahrheit kund), so ein "Ignorant" kann sozusagen schon einmal nach hinten losgehen ...

;-)

Die Sache mit den Apachen dürfte ihren Grund nicht in Unwissenheit Mays haben sondern darin, daß er sich vermutlich ganz bewußt eine schlecht beleumundete Gruppe ausgesucht hat für den positiv besetzten Part. Als eine Art Gleichnis. So wie er in der Dresdener Halbwelt festgestellt haben könnte, daß es dort vielleicht letzten Endes auf eine gewisse Art ehrenvoller zuging als in "besseren" Kreisen ...

Es ist für mich gar keine Frage, daß Karl May zu zahlreichen Themen sehr Ernstzunehmendes und Zutreffendes geschrieben hat.

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